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Vom  8.05.2008

„Zweifel“ an Wahlablauf

Auswärtiges Amt Deutschlands schaut mit „großer Sorge“ auf Simbabwe

Windhoek – Im Auswärtigen Amt des Bundesrepublik Deutschland beobachtet man die Situation in Simbabwe „mit großer Sorge“. Es gebe zudem „berechtigte Zweifel am Ablauf der Wahlen“, sagte Michael von Ungern-Sternberg gestern in Windhoek auf AZ-Nachfrage. Der Ministerialdirigent und Beauftragte für die Vereinten Nationen des Auswärtigen Amtes war am Mittwoch zu Besuch in Namibias Hauptstadt. Hier traf er zu einem Erfahrungsaustausch mit den Mitgliedern des Parlamentarischen Komitees für Auswärtige Angelegenheiten, Verteidigung und Sicherheit zusammen.

Wie von Ungern-Sternberg weiter sagte, erkenne die Bundesrepublik die Bemühungen von Südafrika an, „das sich in der Simbabwe-Frage im SADC-Auftrag engagiert“. Und weiter: „Simbabwe war ja auch Thema im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen, allerdings nur aus humanitären Aspekten“, erklärte der Beamte. Er hoffe jedoch nicht, dass sich die Krise in Simbabwe weiter verschärft und in eine ähnliche Situation wie in der Darfur-Region in Sudan mündet.
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