Die heutige Titelseite

 

Newsletter

Reisebericht

 

Exklusiv

 

Goldmedaille

 

Farm-Enteignung

 


Beamtenwillkür

 

Regen in Namibia

 

100 Jahre DHPS

 

Sam Nujoma

 

Vom 23.09.2009

„Keine offizielle Regierungsäußerung“

Deutsches Außenministerium und namibische Botschaft über Nujoma-Äußerungen im Gespräch

Windhoek – Nach den neuerlichen Hassreden von Altpräsident Sam Nujoma gegen Weiße hat jetzt auch die deutsche Regierung weitere Schritte in die Wege geleitet. Wie Matthias Hansen, Botschaftsrat der deutschen Vertretung in Windhoek, gestern der AZ mitteilte, habe man die Berichte nicht nur zur Kenntnis genommen, das Außenministerium in Berlin stehe nun auch mit der dortigen namibischen Botschaft im Gespräch. „Unser bisheriges Verständnis dieser Gespräche ist so: Die namibische Botschaft verweist darauf, dass die Äußerungen von Sam Nujoma keine offizielle Regierungsäußerungen sind“, so Hansen.
Auch das britische Hochkommissariat hatte sich umgehend mit dem namibischen Außenministerium in Verbindung gesetzt und zudem versucht, den genauen Wortlaut der Aussagen in Erfahrung zu bringen. Die Vertretung der USA hatte zunächst jeglichen Kommentar verweigert.
Nujoma soll bei einer Wahlkampfveranstaltung der regierenden SWAPO am Wochenende in Ongwediva erneut gegen Weiße gehetzt und unter anderem gefordert haben, Briten „auf die Köpfe zu schlagen“. Vor allem Briten und Amerikaner hatte er den Berichten zufolge als gefährliche Imperialisten gebrandmarkt, die Deutschen hatte er der Verbrechen gegen die Menschlichkeit beschuldigt: Weil sie beim Herero-Aufstand 1904 das Wasser vergiftet hätten, könnten Herero-Frauen heute im Durchschnitt nur noch zwei Kinder bekommen.
Archiv


Wetter

Anzeige
FUSSBALL-WM 2010

 

Landesgeburtstag

 

Brandkatastrophe

 

Air Namibia

 

Simbabwe

 

Südafrika

 

Deutsch in Namibia