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Regen in Namibia

 

Vom 11.07.2007

Tiefe Bestürzung über Mord

Zwei Tage nach Blutbad bei Windhoek noch keine Festnahme der Täter

Windhoek – Am Tag nach Bekanntwerden des Mordes an dem deutschen Touristen Johannes Fellinger (56) herrscht tiefe Bestürzung in Namibia. Indes konnte die Polizei noch keine Festnahme der Täter melden.
Die Ehefrau des Opfers, Elke Fellinger (52), werde von der Deutschen Botschaft „konsularisch betreut“, erklärte Botschaftsrätin Ute König gestern auf AZ-Nachfrage. „Verschiedene Stellen, darunter das namibische Außenministerium und das Staatshaus, haben uns gegenüber ihr Entsetzen über dieses Gewaltverbrechen mitgeteilt“, führte sie aus. Bestürzt zeigte sich auch Benita Herma, amtierende Aufsichtsratsvorsitzende des Namibischen Tourismusrates. „Das ist ein schrecklicher Vorfall, mir tut die Ehefrau sehr leid“, sagte sie zur AZ. Und: „Das schadet dem Image von Namibia.“ Die Polizei sucht indes unter Hochdruck nach den flüchtigen Tätern. „Bis jetzt gab es noch keine Festnahme“, räumte Chefinspektor Angula Amulungu gestern Nachmittag auf AZ-Nachfrage ein.

Das Ehepaar, das in Niederahr (Rheinland-Pfalz) ein Fotostudio betreibt, war nicht das erste Mal in Namibia. Nach der Ankunft am vergangenen Sonntag haben sich Fellingers von Windhoek aus über das Khomas-Hochland auf den Weg nach Swakopmund gemacht und sind wenige Kilometer außerhalb der Hauptstadt auf der Straße C28 bei der François-Feste von zwei Männern überfallen worden, die den Ehemann erschossen haben. Nach einem Unfall mit dem Mietwagen sind die Täter später zu Fuß geflüchtet (AZ berichtete).
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