
Josie Becker aus Windhoek war der Erste, der sich aus dem neuen Zapfhahn ein „kühles Blondes“ zapfen ließ.
„Wo liegt eigentlich das Brauhaus?“, hatten „die Windhoeker“ kurz nach dem Brand scherzhaft in einer Anzeige in der Allgemeinen Zeitung gefragt. Nun, liebe Windhoeker, das sollten sie jetzt den Windhoeker Josie Becker fragen, denn er kennt den Weg. Becker war der erste Gast, der sich von den Brauhaus-Wirten noch vor der aktuellen Wiedereröffnung ein „kühles Blondes“ zapfen ließ. Er war eigens für die Eröffnung nach Swakopmund gereist. Auch Farmer Siggi von Lüttwitz reiste für ein/zwei Freibier 500 Kilometer weit.

Volker Kuntzsch und seine Frau Helene (M.) weilen zurzeit in Amerika. Doch auch ihnen war der Weg zur Wiedereröffnung nicht zu weit.
Es sehe ja aus, als sei es nie abgebrannt, so die ersten Beobachtungen. Dennoch gibt es eine kleine Umgestaltung. Frauen aufgepasst! Auf dem Weg zum stillen Örtchen kann es beim gewohnten Schwenker nach links schnell zu einem peinlichen Zusammenstoß kommen. Ab jetzt heißt es dort „rechts abbiegen“. Sonst ist – bis auf ein paar fehlende Accessoires an den Wänden und den bunten Flaggen von den Dachbalken – so gut wie alles beim Alten: Gemütlichkeit, leckeres Essen, freundliche und prompte Bedienung. In diesem Sinne: Alles Gute zur Wiedereröffnung wünscht die AZ!

Es ist doch alles beim Alten!? Nicht ganz. Den weiblichen Brauhausbesuchern wird geraten, sich bei Aufsuche des stillen Örtchens jetzt rechts zu halten.