Feierlichkeit am Denkmal findet nicht wie geplant am 28. März statt
Windhoek – Die feierliche Einweihung des Reiterdenkmals am neuen Standort vor der Alten Feste ist verschoben worden und findet somit nicht mehr am 28. März statt. Das teilte der Deutsche Kulturrat (DKR) gestern in einer schriftlichen Erklärung mit, ohne ein neues Datum für die Einweihungszeremonie bekannt zu geben.
„In zwei Wochen haben wir Vorstandssitzung und werden über dieses Thema sprechen“, sagte DKR-Vorsitzender Eckhart Mueller gestern auf AZ-Nachfrage. Der ursprünglich anvisierte Termin zur Einweihung sei nicht zu halten, weil man dafür eine „längere Vorbereitungszeit“ benötige. So wolle der DKR – weil es sich um ein offizielles Denkmal handelt – auch einen Vertreter der Regierung einladen, müsse dazu aber abwarten, wer der entsprechende neue Minister des Fachbereichs Kultur im neuen Kabinett sei. „Wir wollen die Einweihung nicht im Alleingang machen“, so Mueller. Der 28. März berge aber auch eine technische Schwierigkeit, ergänzte DKR-Vorstandsmitglied Dieter Esslinger: Weil in der nahe gelegenen Christuskirche eine Konfirmation stattfinde, werde es im Umfeld kaum freie Parkplätze geben.
Das Reiterstandbild ist am vergangenen Freitag an den neuen Standort vor dem Eingang der Alten Feste gesetzt worden (AZ berichtete). Der DKR, der dafür verantwortlich war, sprach jetzt von „Freude und Dankbarkeit“ über die Rückkehr des Denkmals in die Innenstadt. „Der Deutsche Kulturrat dankt allen Beteiligten, Helfern und Spendern, den Einzelpersonen und den Firmen, die mit äußerster Sorgfalt und fundierter Sachkenntnis und unter großen persönlichen und finanziellen Opfern diese Verschiebung des Reiterdenkmals geplant und durchgeführt haben“, heißt es in der gestern herausgegebenen Erklärung.
Wie Harald Koch, Beauftragter vom DKR für die Umsetzung des Standbildes, sagte, habe der komplette Umzug des Reiters bis zu eine Million Namibia-Dollar gekostet. Den Großteil der Leistungen und des Materials hätten Sponsoren erbracht.