Windhoek/Washington - Das Kuratorium von Deutsch in Namibia (DiN) hat jetzt die weltweite Petition "Zum Schutz der deutschen Sprache" begrüßt und zur Unterstützung des gleichnamigen Anliegens aufgefordert. Vor allem die in der Petition gewünschte Förderung des "deutschen Sprachunterrichts im Ausland" wurde von DiN hervorgehoben, da dies ein ureigenes Anliegen in Namibia sei.
Verfasser der Petition ist der Deutschkanadische Kongress (Ontario), sie wird von der Organisation Deutsche Weltallianz (DWA) mit Sitz in Washington D.C. unterstützt. Das Dokument wurde bereits im Dezember 2011 ins Internet gestellt.
Die Petition richtet sich an die deutsche Bundesregierung sowie die Kultusministerien der Bundesländer und fordert diese auf, "mehr für die Erhaltung und Pflege der deutschen Sprache zu tun". Dabei geht es um die Vermeidung von Fremdwörtern, sofern eine deutsche Alternative vorhanden ist; überdies werden eine gesetzliche Regelung oder Verordnung für Medien und Schulen ebenso vorgeschlagen wie steuerliche Vorteile für Unternehmen, die Reklame auf Deutsch gestalten. Des Weiteren wird mehr finanzielle Unterstützung beispielsweise für Organisationen der Sprachpflege, Texter von deutschen Liedern sowie deutsche Veranstaltungen und deutschen Sprachunterricht im Ausland gewünscht. Die Petition kann im Internet gelesen und unterzeichnet werden (http://openpetition.de/petition/online/zum-schutz-der-deutschen-sprache).
Zum 21. Februar, dem von der UNESCO festgelegten Tag der Muttersprache, hat der Deutschkanadische Kongress nochmals auf die Petition bzw. das Anliegen hingewiesen. Wenige Tage danach gab es nach eigenen Angaben 660 Unterzeichner aus 30 Ländern. Die Zeichnungsfrist laufe am 3. Juni 2012 aus, heißt es weiter.
Das Kuratorium Deutsch in Namibia setzt sich für die Förderung von Deutsch in diesem Land ein. Mehr dazu im Internet (www.deutschinnamibia.org).










