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Zerstörung

 
Vom 12.05.2008

Minister besuchen Ausgrabung

Regierung will über Umgang mit historischem Fund entscheiden

Windhoek/Oranjemund – Die namibische Regierung muss jetzt alle Informationen zu dem am 1. April gefundenen Schiffswrack sichten und dann eine Entscheidung treffen, „wie es weitergeht“. Das teilte Bergbau- und Energieminister Erkki Nghimtina in einer schriftlichen Erklärung vom vergangenen Freitag mit.

Mit seinen Kabinettskollegen Abraham Iyambo (Fischerei und Meeresressourcen) und Willem Konjore (Kultur) sei er am Tag zuvor an Ort und Stelle gewesen, um sich die Ausgrabungsstätte im so genannten Sperrgebiet (Mining Area 1) an der Küste nahe Oranjemunds anzuschauen. „Wir möchten Namdeb herzlich für die die phänomenale Arbeit zum Schutz der Fundstelle und zur Sicherung der Artefakte danken“, heißt es in der Erklärung. Alle Beteiligten der verschiedenen Regierungsinstitute, der Denkmalrat und das Nationalmuseum bräuchten nun Zeit für ihre Analysen, um die vielen Fragen zu beantworten, die der Fund aufgeworfen hat.

Bei Diamantabbauarbeiten wurden Teile eines ca. 500 Jahre alten Schiffes entdeckt, darunter Münzen, Kanonen, Geschirr und Navigationsinstrumente (AZ berichtete).
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