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Vom  2.04.2009

Genaue Prüfung

Lufthansa untersucht Air-Namibia-Triebwerk

Windhoek/Hamburg – Nach dem neuerlichen Triebwerkproblem an einem Airbus A340 der staatlichen Fluggesellschaft Air Namibia (AZ berichtete) hat sich jetzt auch Wartungspartner Lufthansa Technik zu dem Vorfall geäußert.
Das am 29. März ausgefallene Triebwerk werde seit Montag im Wartungswerk in Hamburg nochmals eingehend untersucht und geprüft, um den Fehler zu finden, teilte Pressesprecher Bernd Happel mit. „Der Abschlussbericht wird in den nächsten Wochen vorliegen“, so Happel, der gleichzeitig einräumte, das es sich um dasselbe Triebwerk handele, das bereits am 12. März ausgefallen war und Flug SW 286 von Frankfurt nach Windhoek kurz nach dem Start zur Umkehr gezwungen hatte. „Dabei bestand zu keiner Zeit eine Gefahr für Passagiere, Crew oder Menschen am Boden“, so Happel.
Damals seien eingehende Untersuchungen, Reparaturen, Reinigung sowie entsprechende Tests unter Aufsicht von Experten durchgeführt worden. Nach deren positiven Resultaten habe man sich gemeinsam mit Air Namibia darauf geeinigt, das Triebwerk wieder in den Airbus einzusetzen. Der neuerliche Ausfall am 29. März sei „völlig unerwartet“ aufgetreten. Man habe Air Namibia aber ein Ersatz-Triebwerk bereitgestellt, damit der Flugbetrieb ohne größere Verspätungen fortgeführt werden könne. Happel betont in seiner Stellungnahme ausdrücklich die guten Beziehungen zu Air Namibia.
Das in Hamburg ansässige Unternehmen Lufthansa Technik ist bereits seit 2005 Wartungspartner von Air Namibia, als die Fluggesellschaft die beiden Maschinen vom Typ Airbus A340-300 geleast hatte. Beide Maschinen wurden zuvor von Lufthansa betrieben. Air Namibia hatte es auch nach den mehrmaligen technischen Problemen stets vermieden, Lufthansa Technik öffentlich für den Fehler verantwortlich zu machen.

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