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Die Heilsarmee will nach 67 Jahren zurückkommen

Johannesburger Zentrale entsendet einen "Spähtrupp" zur möglichen Gründung einer Zweigstelle

Windhoek/Johannesburg - Eine Delegation der Heilsarmee besucht in dieser Woche Namibia, um die Möglichkeit einer Neugründung in diesem Land zu untersuchen. Die Heilsarmee ist in 111 Ländern vertreten und hatte bereits 1913 im damaligen Deutsch-Südwestafrika eine Zweigstelle. Den Befehl hatten Major Schade und "Frau General Bramwell Booth" inne, die letztere eine Tochter des Gründers der Bewegung, wie es in einer Mitteilung der Heilsarmee aus Johannesburg heißt.

Der erste Weltkrieg bereitete der ersten Vertretung ein Ende, aber in den zwanziger Jahren kam es in Walvis Bay zur Neugründung, derweil ein paar "Heilsfamilien" irgendwo "auf einer Station der Schmalspurbahn" zwischen Usakos und Tsumeb lebten, heißt es in der Kurzchronik, die zur Neugründung hervorgeholt worden ist.

In Walvis Bay erschien ab 1928 das Organ der Armee "War Cry". Es folgte dann die Eröffnung kleiner Zweigstellen in Swakopmund und Windhoek. In Usakos wurde sogar eine Heilsarmee-Kirchgemeinde gegründet, aber 1939 wurde diese schon wieder aufgelöst, denn "Pro-Captain" James Claasen meldete sich zum Wehrdienst und fiel während des 2. Weltkriegs im Feldzug in Italien.

Die Delegation zur Untersuchung einer Neugründung war gestern noch nach Namibia unterwegs, um nach 60 Jahren über einen Neuanfang zu beraten.

Die Heilsarmee ist als christlich-pazifistische Bewegung geboren, die sowohl die Verkündigung des Evangeliums betreibt als auch durch aktiven Einsatz und ohne Diskriminierung humanitäre Nöte lindern möchte. In Südafrika wie in anderen Ländern kümmert sich die Heilsarmee um Obdachlose, Straßenkinder, verlassene Senioren sowie um HIV/Aids-Leidende. In Namibia will die Organisation ähnlichen Einsatz leisten.

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06-Jun-2006-07:00

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