Vom 19.06.2008 Als Erbe erhaltenBotschafter mag „Reiter“ an jetzigem Platz
Windhoek – Der scheidende deutsche Botschafter Arne Freiherr von Kittlitz und Ottendorf möchte das Reiterdenkmal in Windhoek am liebsten an seinem jetzigen Standort zwischen Christuskirche und Alte Feste belassen. „Ich fände es schön, wenn es dort bleiben würde“, sagte er gestern im AZ-Gespräch angesichts der aktuellen Debatte zur Verschiebung des Standbildes vor die Alte Feste.
In jedem Fall wünsche er sich, „dass das Denkmal einen von allen Namibiern akzeptierten Standort findet und den Anschein des Provisorischen im denken der Bevölkerung überwindet“, führte er aus. Und weiter: „Ich möchte es als Erbe sehen, von denen es hier im Land so viele gibt. Man sollte das Denkmal nicht als politische Aussage interpretieren“, so der Diplomat abschließend.
Der Historiker und Denkmalexperte Dr. Andreas Vogt lehnt die Standortveränderung dieses Denkmals, das dem geplanten Neubau eines Museums, welches sich dem Unabhängigkeitskampf widmet, kategorisch ab. Um Denkanstöße zu geben, hat er eine ausführliche Denkschrift verfasst, die in drei Teilen in der AZ veröffentlicht wird.
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