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Zerstörung

 

Vom  3.07.2008

Alles unter einem Dach

Stadt Swakopmund will für 61 Millionen Namibia-Dollar ein neues Rathaus bauen

In naher Zukunft sollen alle städtischen Entscheidungen unter einem Dach gefällt werden. Dazu soll ein neues Rathaus gebaut werden, das rund 61 Mio. Namibia-Dollar kosten und eine Nutzfläche von 7500 Quadratmetern haben soll.. Der erste Spatenstich soll Mitte Juli stattfinden.


Die Computeranimation der Architekten Mackintosh Lautenbach Architects zeigt das zukünftige Eingangsportal des neuen Swakopmunder Rathauses, das 2011 fertiggestellt sein soll.
Swakopmund – Eine große Baustelle wird demnächst auf dem freien Grundstück in der Daniel-H.-Kamho-Straße zwischen Karakulia Weavers und der Kläranlage entstehen. Dort soll das neue Rathaus der Stadt Swakopmund errichtet werden. Die Projektübergabe an die Bauherren hatte am vergangenen Montag stattgefunden. In den kommenden 30 Monaten will die Firma Le Bau cc aus Tsumeb dort zusammen mit den Architekten der Firmen Mackintosh Lautenbach Architects und MPW Associates für Swakopmund ein Verwaltungsgebäude für geschätzte 61 Millionen Namibia-Dollar errichten.

Insgesamt vier Bauunternehmer hätten sich auf die städtische Ausschreibung beworben. „Es war kein Bieter aus Swakopmund dabei“, sagte der Vize-Ingenieur der Stadt, Günter Hülsmann, der AZ, „unsere Auftragsvergabe ging daraufhin an die Firma aus Tsumeb“. Die Architekten hätten sich beim Entwurf nach den Wetterverhältnissen an der Küste gerichtet. „Das Rathaus wird energieeffizient gebaut“, sagte Kirby Mackintosh, „wir werden besonderes Baumaterial verwenden, um Korrosionsschäden zu vermeiden und die Instandhaltungskosten zu reduzieren“. So ist von Aluminiumfenstern und -türen die Rede, das Dach erhalte eine spezielle Isolierung, und ein Sockel aus natürlichen Steinen werde die Mauern tragen. „Auch das umliegende Gebiet soll dem typischen Stadtflair angepasst werden“, so Mackintosh. „Grünanlagen werden das derzeit brachliegende Areal verschönern.“

Was später aus dem alten Rathaus und dem alten Amtsgericht wird, ist noch ungewiss. „Die Gebäude sollen verkauft werden“, sagte die amtierende Pressesprecherin der Stadt, Annalize Swart, „eine Entscheidung ist jedoch noch nicht gefallen“.
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