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Zerstörung

 

Vom 27.06.2008

Unrecht mit geschichtlichem Schaden

Betr.: Debatte um die Verschiebung des Reiterdenkmals

Hiermit möchte ich Dr. Andreas Vogt danken, dass er seine Denkschrift: „Status und Zukunft des Reiterdenkmals“ der AZ zur Veröffentlichung zur Verfügung gestellt hat und darin auch klar zur Geltung gebracht hat, dass ein einseitiger Beschluss der Regierung in dieser Beziehung ein Unrecht ist.

Es ist genau so ein Unrecht von unserer Regierung und unseren Stadträten, Straßennamen, welche einen historischen Hintergrund haben und auch teils Kulturgut gewisser Bevölkerungsgruppen sind, zu ändern – ohne den Willen der betroffenen Gruppen zu ergründen und den eventuellen geschichtlichen Schaden zu bedenken.

Nach dem Studium dieser „Denkschrift“ hoffe ich, dass der Denkmalrat seine Position überdenkt und Dr. Vogt zustimmt – und stark gegen die Verschiebung des Reiterdenkmals bei unserer Regierung vorspricht. Alle Kulturgruppen in Namibia (auch die Deutschsprachigen) sollten stark gegen einseitige Beschlüsse der Obrigkeiten auftreten, welche den Abbruch an unserem namibischen Kulturgut verursachen und geschichtliche Fakten verloren gehen lassen. Hier ist unser Kulturrat gefordert.

Hans-Georg Engelhard, Swakopmund
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