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Limit fürs Internet ist fair

Betr.: "Donkey-Karre statt Überholspur: Vermarktet MTC eine Mogelpackung?" (AZ, 27. Juni 2012)

Um sich das mal vor Augen zu führen - mit 90 Gigabyte könnte man: mehrere Millionen E-Mails schreiben, mehrere Hundertausend Webseiten aufrufen, über ein viertel Jahr non-stop im Internet telefonieren, zwei Monate am Stück Musik hören, zwölf Stunden jeden Tag im Monat YouTube-Videos schauen oder 22 DVDs herunterladen. Die Mehrheit der Internet-Nutzer, egal ob Unternehmen oder privat, verbraucht in Namibia im Jahr nicht so viel wie sie da im Monat aus den Providern herausziehen wollen.

Ich denke, das Herabsetzen der Geschwindigkeit auf 512 kb/s ist fair für alle Benutzer, um einfach zu verhindern, dass eine kleine Minderheit die Kosten überdurchschnittlich für Alle in die Höhe treibt - solange diese Grenze vernünftig gesetzt ist. Es ist ja jetzt nicht so, dass man komplett aus dem Internet verbannt wird. Mit 512 kb/s funktioniert YouTube auch noch!

Aber vielleicht ein Denkanstoß: Bitte überprüfen, ob bei diesem Volumen die Aktivitäten sich wirklich noch alle im Rahmen der Legalität befinden (Thema Filesharing) oder man vielleicht vergessen, hat den Wasserhahn bei MTC nach Gebrauch wieder zuzudrehen.

Was passiert, wenn man alle Benutzer machen lässt was sie wollen, ohne jegliche Limits zu setzen, ist ziemlich eindeutig über MTCs "Happy Hour" spürbar. Von einer Mehrheit von Benutzern kann man sicherlich unter der Woche spät in der Nacht nicht ausgehen, die um diese Zeiten das extrem langsame Internet verursachen.

Raik Richter, Windhoek

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13-Jul-2012-08:51

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