Betr.: „Medien bezeugen Beileid für Brand“ (AZ, 26.Juni 2008)
In Anbetracht der Kampagne „Gun free Namibia“ sollten sich die Verantwortlichen Gedanken darüber machen, dass Herr Brand noch hätte leben können, wenn er eine legal erworbene Schusswaffe rechtzeitig in der Hand gehabt hätte. Stattdessen wurde er mit einem stumpfen Gegenstand erschlagen.
Ich wäre bereit, die Bemühungen zu unterstützen, um illegalen Waffenbesitz oder Waffenbesitz in nachweisbar untauglichen oder ungeeigneten Händen entgegenzuwirken. Das Engagement sollte aber nicht dazu führen, dass die namibischen Mitmenschen absolut hilflos gegenüber Gewalttätern gemacht werden. Ansonsten lädt man sehr schwere Verantwortung auf sich. Als Einsatzchef von 80 bewaffneten Reaktionskräften bin ich zudem sicher, dass Sie auch gerne von unseren Schusswaffen beschützt werden wollen, wenn Ihnen ein Schicksal wie das von Herrn Brand droht.