Die heutige Titelseite

 

Newsletter


Regen in Namibia

 

Vom 23.02.2010

Angebot und Nachfrage

Betr.: Rückgang der Namibia-Besucher im Jahr 2009

Leider ist für uns die Argumentation in einigen Leserbriefen bezüglich des Besucherrückgangs nur eingeschränkt nachvollziehbar. Wenn man bedenkt, dass Angebot und Nachfrage den Markt regeln, scheinen ja viele Lodges und Touristenziele noch nicht überteuert zu sein, denn deren Preise werden ja nach wie vor bezahlt. Oder kennt jemand eine Luxus-Lodge bei den Top-Zielen, die mangels Besucher schließen musste? Einige Touristen haben offensichtlich danach auch noch genug in der Reisekasse, um angebliche Ausstellungen in Windhoek mit wohlwollendem Lächeln zu unterstützen.

Wir, die wir nun seit einiger Zeit dauerhaft in Namibia leben und mit namibischen Einkommen haushalten und reisen müssen, wählen unsere Ziele entsprechend aus: Der Großraum Waterberg und Übernachtungen im Etoscha-Natonalpark sind tabu, ebenso Unterkünfte in Luxus-Lodges oder Unterkünfte, die zwar nicht teuer sind, aber dafür schlechten Service bieten. Es liegt an uns allen, dafür zu sorgen, keine weitere Cote d'Azur, St. Moritz oder Toskana entstehen zu lassen.

Jens Frautschy, Tsumeb
Archiv


Wetter

Air Berlin

 

EES GANZ PRIVAT