
Mit einem eigens zur Eröffnung komponierten Lied, das die kulturelle Vielfalt Namibias hervorhob, wurde am Samstag das „Traditional Village“ bei Okahandja eröffnet. Auf einem Teil des 27 ha großen Areals sind aus traditionellen Baumaterialien sieben Gehöfte unterschiedlicher Ethnien Namibias entstanden. Drei von ihnen sind bereits bewohnt und sollen Besuchern aus dem In- und Ausland die Möglichkeit bieten, Anteil am kulturellen Alltagsleben der San, Tswana, Ovambo, Kavango, Himba, Herero und Nama zu nehmen. Bertha Mbunda (3.v.l.), Initiatorin und Betreiberin des „Okahandja Traditional Village“, zeigte sich als hervorragende Gastgeberin, die mit viel Hintergrundwissen und Engagement die geladenen Gäste durch das Dorf führte. Neben der stellvertretenden Bürgermeisterin Okahandjas, Paulina Gomusab (1.v.r.) und stellvertretende Staatssekretärin Erica Akuenje (2.v.r.) gehörte auch Kulturminister Kazenambo Kazenambo (2.v.l.) zu den Gratulanten. Kinder und Jugendliche aus unterschiedlichen Volksgruppen umrahmten das Ereignis mit traditionellem Tanz und Gesang. Es ist das erste Dorf in Namibia, das versucht, die Vielfalt der einzelnen Kulturen und ihre Bedeutung für den Vielvölkerstaat Namibias an einer zentral zugänglichen Stelle deutlich zu machen. Das Dorf befindet sich 10 km nördlich von Okahandja an der B1 an der Kreuzung nach Hochfeld und ist ab sofort für interessierte Gäste an sieben Tagen der Woche geöffnet. Ein Zelt- und ein Braaiplatz stehen ebenfalls zur Verfügung. Individuelle Touren können unter okavillage@iway.na gebucht werden.