Yes-Ja! Als erstes möchte ich mich maa sein hewie bei allen bedanken, die mir soo viele mooie e-mails und SMS gesendet haben und auch imma den NAM-Boy-Blog online verfolgen, egal wo auf der Welt, ich äpprieschiäte das kwaai. DANKE!
Letzte Woche Sonntag hatte ich die Ehre, bei Big Brother Africa in Jo'burg zu pärfomen. Für die, die jetzt keine klu haben wat de donner "Big Brother" is - komm ich äxpläin das gou in einem Satz: Das is eine TV-Show mit vielen verstecken Kameras in einem großen Haus, wo 3 Monate lang klomp malle Leute drinne sind die net kak anjagen - und die ganze Welt kann zugucken! Hört sich jetzt roff an, aba kann manchmal richtig entertäining sein.
Äniwäis, letzten Samstag bin ich mit meiner ganzen Kru nach Südafrika runtergeflogen, und bei der Ankunft in Jozi (so nennt man Johannesburg heute) wurden wir in ein maa sein Hotel eingebucht, mein Zimmer hatte somma Wohnzimmer, Esszimmer, Küche und ne etta große Veranda. Meine Dänsers sind mall gegangen, die haben diese kurze luxus seschen voll ausgenutzt. Am nächsten Tag wurden wir dann von einem Draiwer abgeholt und zum Studio net neben dem Big Brother Haus gebracht. At da war schon was los, überall sind net Produktionsleiter und Kameramänner rumgerannt. Wir wurden dann in unser Bäckstäitsch-Zimmer gebracht, wo ein flättskien TieWie stande - aber ohne DVD pläyer. Mooi. Ich bin dann gou ins Zimmer von dem amerikanischen Hip-Hop-Star Busta Rhymes und hab somma dem sein DVD pläyer genommen, weil ich schon so langsam chattvoll wurde, dass die uns als Namibianer nicht so wirklich ernst genommen haben.
Nach 4 Live-soundtscheck-Proben und mehreren komplikaischens wurde mir dann gesagt, dass ich nur noch einen Song pärformen kann, weil ein paar andere Südafrikanische Tanzgruppen auf einmal mehr Songs auf der Bühne choin wollen (wenn du mich frägst - kwaaie Korrapschen). Mein Muhr is ampa gestrippt, aber man nennt mich ja nicht "EES" (ease) für nix. EGAL!
Die Liveshow fing um Punkt 19 Uhr an und wir waren direkt der 2. Showäkt. Die Sendung hatte geschätzte 40 Millionen viewers in 42 afrikanischen Ländern. Unser Song fing an und ich bin mit einem kak Sputt und NAM-Fläg auf die Bühne gerannt. Die Crowd is soo mall gegangen, dass ich nicht erst meine eigene Stimme hörn konnte - wir haben VOLL reingehauen und eine unsere besten Shows abgeliefert. Und man glaubt es kaum, aba auf einmal wollten alle uns kennenlernen - echt nicht cool, wenn man denkt wie wir vor der Show behandelt worden sind. Das ist ein mooies Äxampel, dass man nicht Menschen jatschen soll - von wo die herkommen oder irgendwie unfäir behandelt, nur weil man die nicht kennt oder nicht mit deren Lebensweise übereinstimmt.
Die Live performance von unser show kann man unter diesem link checken:
- den vollen NAM-Boy Blog gibt es online unter:
Bis nächsten Freitag Oukies, Euer EES
Der namibische Musiker EES, der in Deutschland lebt, berichtet in dieser Rubrik über seine Aktivitäten oder Ereignisse in seiner (Wahl-)Heimat. Meinungen sind ausdrücklich erwünscht (Kontakt: ).











