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Regen in Namibia

 

Vom 17.03.2010

Versöhnlich in der Landreform

Die Diskussion und die Auseinandersetzung um die Landreform sind während der vergangenen Jahre nüchterner geworden. Das liegt vor allem daran, dass inmitten der Populisten und Schreihälse, die das Thema wiederholt zur Emotionalität einheizen, ein Stamm von Interessenträgern steht, der nicht nur gut informiert ist, um den häufig irrationalen Argumenten der Hitzköpfe zu begegnen, sondern der auch aktiv an einer gedeihlichen Entwicklung mitarbeitet.
Damit hat die Landreform in Namibia eine Routine und eine Methodik erreicht, die nicht entgleisen dürfte, solange die organisierte Farmerschaft den Austausch mit dem zuständigen Ministerium und mit dem Katasteramt – um der Regierung auf die Finger zu schauen – weiterhin hartnäckig verfolgt. Denn die Zeit ist noch lange nicht gekommen, in dieser Frage die Hände in den Schoß zu legen. Die mangelnde Produktion auf Umsiedler- und Neusiedlerfarmen, die illusorischen Erwartungen vieler Politiker und die Notwendigkeit der Rückkehr in eine Normalität ohne Hautfarbe werden die Nation noch lange beschäftigen. Deshalb steht es den Interessenträgern auf allen Seiten gut an, wenn sie sich wiederholt und aktuell mit konkreten Daten und Statistiken ausstatten, um den blauen Dunst aus der Landreform zu vertreiben. 20 Jahre Souveränität geben erneut Anlass dazu.
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