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Zerstörung

 

Vom  4.07.2008

Rekord verpflichtet zur Qualität

Im namibischen Maßstab ist Windhoek eine Stadt der Wachstumsrekorde. Von einem kolonialen Garnisonsflecken und den Anfängen der Landesverwaltung hat sich die Stadt über 120 Jahre und drei historische Epochen hinweg zu einer Metropole mit kontinentalem Rang entwickelt. Das gewaltige Wachstum der Stadt vollzieht sich sowohl in gut situierten Wohnvierteln, in den Gewerbequartieren als auch in den informellen Randgebieten, den Squattervierteln, wo die Stadtverwaltung im Wettlauf mit dem Chaos und der Notwendigkeit steht, elementare Hygiene und ein ausbaufähiges Grundmuster unter den informellen Siedlern durchzusetzen, so dass keine Seuchen ausbrechen.

Am Haushaltsrekord (N$ 1,5 Milliarden) der Stadt Windhoek für das Finanzjahr 2008/09, den die Exekutiv-Vorsitzende Elaine Trepper Anfang der Woche im Rathaus vorgelegt hat, gibt es wenig Ergötzliches, wenn man sich die Zerreißproben vergegenwärtigt, denen die Stadt und ihr Sozialgefüge ausgesetzt sind. Erfreulich ist, dass die Stadt funktionsfähig ist und als Zugpferd und Vorbild unerfahrener und kränkelnder Kommunen dient, darunter vor allem neu proklamierte Ortschaften wie Ondangwa und Helao Nafidi, aber auch längst etablierte Kommunen wie Usakos und Karasburg, deren Räte und Beamte es einfach an Geschick mangeln lassen, ein Gemeinwesen vernünftig zu verwalten.
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