Vom 26.11.2009 Klug entscheiden
Wahlkampagnen und ihre Betreiber neigen dazu, den eigenen hoch angepriesenen Standpunkt durch Verteufelung der Rivalen definieren zu wollen. In der Schlacht inflationärer Wortgefechte ist das Wahrnehmungsvermögen der Wähler gefordert, die Schwafler und Aufschneider von wahren Dienern der Nation zu unterscheiden.
Ob der Wähler sich nun auf die Seite des vermeintlichen Siegers schlägt, weil das für manchen einfach ein erlösendes Gefühl sein mag, oder ob er/sie durch gezieltes Wählen eine bewährte Oppositionspartei unterstützt, die Kontinuität bewiesen hat und konstruktive Parlamentsarbeit leistet, dürfte für den mündigen Bürger eine leichte Entscheidung sein. Im neuen Angebot profiliert sich neue Opposition, die den verkrusteten Staatsapparat hat erbeben lassen. Andere Oppositionsparteien haben durch peinlichen Hauskrach das Vertrauen der Wähler verloren. Mit diesen einfachen Maßstäben ist die Wahl auf eine recht kleine Anzahl aus den 14 Parteien eingeengt, so dass der Wähler guten Gewissens seine Stimme abgeben sollte.
Kein einziger Wähler darf sich auch nur einen Augenblick von Schreihälsen einschüchtern lassen. Jede Stimme ist geheim, und das sollten Arbeitgeber auch ihrem Personal wieder deutlich sagen, trotz arroganter Kräfte, die den einfachen Wähler durch irrationale Drohung um seine Mündigkeit bringen wollen.
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