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Regen in Namibia

 

Vom 24.04.2008

Ein später, aber guter Anfang

Es ist zwar noch kein richtiger Aufschrei, aber immerhin ein Anfang, auf die Situation in Simbabwe zu reagieren: Jetzt haben sich mehrere Oppositionsparteien dazu geäußert. Die Botschaft ist so deutlich wie einmütig: Der seit 28 Jahren regierende Präsident Robert Mugabe soll den Weg frei machen für einen Machtwechsel und somit für den Wiederaufbau des Landes, dessen Menschen so viel Leid ertragen mussten.

Damit nicht genug: Von der regierenden SWAPO in Namibia sowie dem eigenen Staatoberhaupt Pohamba fordern sie, klar Stellung zur Lage in Simbabwe zu beziehen und Mugabe die „rote Karte“ zeigen, wie es die DTA ausdrückte. Denn das Schweigen der Nachbarländer ist gefährlich – es gibt dem Despoten Mugabe das Gefühl, dass seine bizarren Machtspielchen toleriert werden. Und so lässt man ihn weiter gewähren.

Gestern haben sich auch die Kirchen zu Wort gemeldet. „Die derzeitige Krise in Simbabwe ist eine außergewöhnliche Situation und benötigt Gebete sowie konkretes Handeln“, erklärte Bischof Zephania Kameeta, der zugleich Vizepräsident des Lutherischen Weltbundes ist. Heute nun soll es in Windhoek eine Demonstration vor der Botschaft von China geben. Das Land wollte tonnenweise Waffen nach Simbabwe bringen. Die Menschen wollen deshalb „Nein“ zu Waffenlieferungen sagen. Alles in allem ein guter Anfang in Namibia.
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