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Regen in Namibia

 

Vom 19.03.2010

Überfällige Anstrengung

Am Rande des politischen Rummels geht die Basisarbeit in all jenen Bereichen weiter, die eigenständig existieren, sich selbst helfen müssen und nicht parasitär leben können.
Das Viehproduzentenforum der nördlichen Kommunalregionen hat sich getroffen, um mit anderen Interessenträgern an konkreten Fördermaßnahmen zu arbeiten, wie die herkömmliche Viehhaltung zur marktorientierten, das heißt zur absatzfreudigen Viehzucht übergehen könnte. Nach wie vor stecken die Kleinbauern vieler Gebiete in dem Lebensmuster der „Kinder und Rinder“. Traditionell sollte Kinderreichtum Sicherheit für das Alter bieten, derweil Rinderreichtum dem Ruf und Ansehen, aber nicht dem Markt galt. In der sich wandelnden Gesellschaft stehen die traditionellen Gemeinschaften unter Druck, sich neu zu orientieren. Untätigkeit bedeutet eine Existenz ohne Familienplanung und ohne Verbesserung des Ackerbaus, der Weide- und Viehwirtschaft und damit ein Rezept für die Vertiefung der Armut, die weder der Regierung noch den Farmern zur Last gelegt werden kann, die ihren Boden umweltgerecht und fachgemäß nutzen.
Es ist ein erfreuliches Zeichen, dass sich der Fleischrat, Agra, das Landwirtschaftsministerium, die Universität von Namibia, die Agribank und andere gemeinsam darum kümmern, dass die Viehzucht im Norden in eine produktive Kultur hineinwächst.

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