
Die Poviane checken von jetzt ab moi, wie die Zweibeiner, die nich so auf den Felsen rumhocken, in ihren vierrädrigen Benzinkisten auf Lang-Pad gehen.
Quacksalber sagen, Zorn anstauen wär nich lekker für ´n Kreislauf. Das is, wenn die Adern am Hals hervorstehen und der Oministeli um sich schlägt. – Krampfadern sind hier nich gemeint, die kommen von alleene. Jesslaik, der hat sommer so mit einem K-Wort angefangen. Omutengwa Kazenambo Kazenambo weiß, was es mit Koevoet auf sich hat. Nee, das war keine Waffen-SS, das war die Guerilla-Abwehr. Und dann gibt´s noch stief andere K-Wörter, aber die könnt Ihr mos selbst nachreichen. Bei manchen wirste vor Gericht zitiert. Damit woll´n wir hier wrachtach keinen Platz morschen. Dass der Oministeli seinen Namen auch - und dann sommer zweimal - mit K schreibt, is sowahr nich seine Schuld, Eltern und Ahnen haben ihm das mos in die Wiege gelegt.
Zurück zur Gesundheit. Sollte der Omuhona Oministeli sich an der Verfassung vergreifen, dann geht nich nur seine, dann geht auch unsere Gesundheit barschen. Deshalb wollen wir anraten, dass das Kabinett, der klinische Psychologe und der Omupräsidente der Partei, die sich für die Größte aller Zeiten hält, Comräd KK zu einer Nebelkur an die kühle Küste schicken (Ihr seht, K-Wörter können mos auch was Gutes ausdrücken). Check moi, das Jahr war für Comräd Kazenambo Kazenambo sowahr wrachtach nich maklik. Dar war die Szene im Supermarkt, wo KK ansehen musste, dass Leute mit dunklem Tähn beim Verlassen des Lokals mehr gecheckt wurden als Bleichgesichter. Dann kam die deutsch-namibische Begegnung am Frankfurter Flughafen, wo deutsche Grenzer geprüft haben, ob an Comräd Oministeli KKs Pass ´was nich lekker war. Bei der Begegnung hat KK das großdeutsche Dritte Reich auferstehen lassen. Jong, das war Sports, für alle - Schreiberlinge, Kolumnisten, Kommunisten, Historisten Atheisten, Sonntagschristen.
Jesslaik, dann die Schädelmission, wo KK alle Hände voll zu tun hatte und hernach – please explain - auf dem Roten Teppich des Kabinetts noch zu erklären hatte – wieder war´s mos nich seine Schuld – warum sich die Reisekosten in die alte koloniale Reichshauptstadt und ins junge Berlin fast verdoppelt hatten. Hätte sein Ministerium bei rund 70 Seelen nich den Strich gezogen, sagen wir ´mal die Rote Linie, wären noch stief mehr Nachfahren in die Schädelmission eingestiegen. Kapiert Ihr endlich, dass man von alldem wüstes Schädelbrummen kriegt? Echt, hier is ´ne Kur angesagt. Im Parlament werden jetzt die Sessel hochgeklappt. Also Comräd KK: „Der Cholerik und Kolik sei schön abhold. Passjona fahr, brauchst Seelengold.“
Auf der Lang-Pad muss demnächst jedermann wüst aufpassen. Jede Organisation, die was auf sich hält, steigt jetzt mit Ratschlägen und Ermahnungen in die Straßensicherheitskampagne ein. Aber das is wie in der Politik, der Schulpolitik und der Korruption: immer mehr Gerede und amper f´ol Erfolg.
Vorschau auf den nächtlichen Polizeicheck zwischen Walvis Bay und Tsoaxhaobmund in der Hochsaison: Um 2 Uhr früh hält die Opolifi einen älteren Oukie an, wo er denn um diese Zeit in der Nacht noch hinfahre. Antwortet der Oukie: „Ich bin auf Pad zu einem Vortrag über Alkoholmissbrauch, die Auswirkung auf junge und alte Knochen und so – sowie die Einflüsse von Rauchen und spätes Nach-Hause-Kommen.“ Fragt die Opolifi: „Wirklich, Tate kulu? Wer hält um diese Zeit in der Nacht noch so ´n Vortrag?“ Der Alte: „Meine Missies natürlich!“