Instrumente werden bei Wartung für Air Namibia vorsichtshalber ausgetauscht
Windhoek - Air Namibia ließ, der Pressesprecherin der Fluggesellschaft Mia de Klerk zufolge, bei einem der beiden Airbus A340 bei der Wartung vor einigen Wochen die drei Geschwindigkeitsmesser austauschen. „Dies ist eine reine Vorsichtsmaßnahme und nicht geschehen, weil es irgendwelche Probleme gab“, sagte de Klerk. Bei dem A340, der sich im Augenblick in Wartung befindet, sollen diese Instrumente ebenfalls ausgewechselt werden. Nach dem bisher ungeklärten Absturz des Air France A330 zwischen Rio und Paris, hat die französische Fluggesellschaft auf Anraten des Flugzeugherstellers sämtliche Geschwindigkeitsmesser einer bestimmten Herstellerfirma austauschen lassen. Anscheinend gab es einige Unzulässigkeiten mit den Sensoren.
Dem Airbus-Vertreter im südlichen Afrika, Linden Birns zufolge gebe es drei verschiedene Geschwindigkeitsmesser für den A330/A340, die vom Flugzeughersteller zugelassen sind. Früher im Jahr habe Airbus alle Fluggesellschaften, die Flugzeuge des Typs Airbus A330 und A340 einsetzen und die mit von Thales hergestellten Staudruckmessern ausgerüstet sind, informiert, dass die Gesellschaften diese Sensoren mit neueren Modellen ersetzen können. „Air France benutzte die Thales-Staudruckmesser, aber die Flugzeuge der südafrikanischen Fluggesellschaft SAA seien nicht betroffen da sie mit den Geschwindigkeitsmessern eines anderen Herstellers ausgerüstet sind“, teilte Birns auf AZ Nachfrage mit. Es konnte nicht in Erfahrung gebracht werden, ob die beiden A340 der Air Namibia, die von Lufthansa gewartet werden, zuvor mit besagten Thales-Staudruckmessern ausgerüstet waren.