Die heutige Titelseite

 

Newsletter


Regen in Namibia

 

Vom  2.10.2008

Änderung nicht in Sicht

Geändert hat sich nichts: Im Krisenland Simbabwe bleibt trotz des hochgejubelten Machtteilungsabkommens alles wie es war. Während Robert Mugabes ZANU (PF) und die oppositionelle MDC offenbar die Worte Machtteilung und Abkommen noch nicht wirklich verstanden haben und munter weiter über Ministerposten streiten, hat sich auch für Bevölkerung nichts geändert: Noch immer keine Arbeit, kein Essen, kein Geld, kein Friede. Und noch immer kein Ende der Hetze gegen weiße Farmer. In den vergangenen zwei Wochen sind erneut 35 von ihnen Opfer brutaler Vertreibungs-Kommandos geworden.
Die bloße Unterzeichnung des Machtteilungsabkommens hat den politisch Verantwortlichen ganz offensichtlich auch noch den letzten Blick für die Nöte im Volk vernebelt, während sie selber trotz oder gerade wegen ihrer ach so immensen Wichtigkeit schon an der ersten Hürde der Umsetzung scheitern.
Aber jetzt naht Hilfe: Thabo Mbeki soll’s richten. Südafrikas erst kürzlich geschasster Ex-Präsident soll die festgefahrenen Regierungsverhandlungen wieder in Schwung bringen. Na, bravo! Mbeki hatte sich ja schon in den tiefsten Momenten der Krise in Simbabwe durch seine Monate dauernde stille Diplomatie – nennen wir es doch lieber Mugabe-treue Untätigkeit – einen Namen gemacht. Läuft sein Einsatz jetzt genauso, steht für die nächsten Monate fest: Es ändert sich nichts.
Archiv


Wetter

Air Berlin

 

EES GANZ PRIVAT

 

Simbabwe

 

Südafrika

 

Air Namibia