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Vom 12.09.2008

Fronten verhärtet

Simbabwe-Verhandlungen werden Geduldsprobe

Windhoek/Harare – Auch am vierten Tag der Neuauflage von Koalitionsverhandlungen in Simbabwe bleiben die Fronten verhärtet. Bis Redaktionsschluss am Abend gab es keine Einigung zwischen der ZANU (PF) von Präsident Robert Mugabe und den beiden MDC-Fraktionen unter Führung von Morgan Tsvangirai bzw. Arthur Mutambara. Während es aus dem Umfeld der Gespräche gestern immer wieder hieß, ein Machtteilungsabkommen liege in greifbarer Nähe und noch am Donnerstag zu erwarten, schlug Mugabe am Vormittag bei einem Treffen traditioneller Führer in Bulawayo andere Töne an. Die Verhandlungen steckten in einer Sackgasse. „Wir sind nicht weitergekommen und stehen noch am selben Punkt, nämlich dem, dass die MDC nach wie vor regieren will“, so der 84-Jährige und setzte dann erneut auf vertraute Polemik: „Es ist beschämend, dass wir mit einer Partei verhandeln müssen, die von Ländern gesponsert wird, die auf einen Regierungswechsel dringen.“

Nach Medienberichten lehnt Mugabe vehement ab, sich als Präsident zur gleichberechtigten Machtteilung mit dem designierten Premierminister Tsvangirai zu verpflichten.
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