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Vom 31.03.2011

Druck auf und in Simbabwe wächst

Windhoek/Harare (f – Simbabwes Präsident Robert Mugabe und seine Zanu-PF-Partei sollen unverzüglich mit der Schikane gegen Aktivisten der Zivilgesellschaft und politische Oppositionelle aufhören. Das fordert die Menschenrechtsorganisation Human Right Watch (HRW) zu Beginn des Gipfels der Staatengemeinschaft SADC am heutigen Donnerstag in Livingstone/Sambia.

„Die SADC-Führer sollten nicht länger zusehen, wie sich die Situation in dem Land verschlechtert“, erklärte HRW-Afrikadirektor Daniel Bekele gestern schriftlich. Mit Spannung erwartet man den Bericht von Südafrikas Präsident Jacob Zuma, der im SADC-Auftrag als Vermittler für das Krisenland berufen wurde.

Indes hat der 87-jährige Alleinherrscher Mugabe seine Revolutionsrhetorik gegen die „Vampire des Westens“ verschärft. Er will jetzt, wie lange angekündigt, die Nationalisierung von westlichen Firmen, vor allem Minen, realisieren. Berichten zufolge hatte Mugabe zu Wochenbeginn angekündigt, dass ausländische Bergbaubetriebe sechs Monate Zeit hätten, Mehrheitsanteile an lokale, schwarze Investoren zu verkaufen. Laut Regierungsamtsblatt soll der Wert in Abstimmung des Ministers für BEE-Angelegenheiten und den Firmen bestimmt werden. Nach dieser Ankündigung sind die Titel von diversen Bergbaufirmen (z.B. Impala Platinum, Aquarius Platinum und Anglo Platinum) an der Johannesburger Börse (JSE) deutlich gefallen, heißt es.
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