Vom 15.07.2008 AU will mitredenPing und Mbeki beraten über Simbabwe-Krise
Windhoek/Harare/Pretoria – Am kommenden Freitag soll ein weiteres Gipfeltreffen zum Thema Simbabwe den Weg zur Lösung der Krise ebnen. In Pretoria beraten der Chef der AU-Kommission, Jean Ping, und Südafrikas Präsident Thabo Mbeki, der von der SADC ernannte Unterhändler für Simbabwe, über eine Resolution, die eine Machtteilung in dem Krisenstaat manifestieren solle, hieß es von der Afrikanischen Union. Bereits am Mittwoch wollen offenbar auch Simbabwes Regierungspartei ZANU (PF) und die oppositionelle MDC wieder zusammentreffen und ein grundlegendes Abkommen über die Rahmenbedingung für Verhandlungen unterzeichnen.
Derweil war gestern in den USA und Großbritannien nach dem Scheitern der Forderung nach Sanktionen durch das Veto von Russland und China Wundenlecken angesagt. Großbritannien kritisierte vor allem Russland für sein Umschwenken und will sich weiterhin für eine härtere Gangart gegen Mugabe stark machen. Beim treffen der EU-Außenminister wolle London sich für ein Erweiterung der EU-Sanktionen aussprechen, die momentan 132 Einzelpersonen aus Simbabwe betreffen. Premierminister Gordon Brown schloss zudem nicht aus, dass man erneut eine Resolution zu Sanktionen in den Weltsicherheitsrat einbringen werde.
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