Mitglieder des Seeis kommerziellen Hegegebietes östlich von Windhoek haben die Initiative ergriffen und acht Peilsender angeschafft, um die Wanderungen von Kudubullen zu erforschen. Am vergangenen Montag wurden auf zwei Farmen in dem Hegegebiet insgesamt sechs Bullen dieser Antilopenart mit Peilsendern versehen. Nicht sehr glücklich schaute dieser stattliche Kudubulle wenige Sekunden nachdem er aus der Betäubung erwacht war, das Halsband mit dem Sender an seinem mächtigen Hals spürte und wahrscheinlich anfangs verschwommen Menschen und Fahrzeuge in seiner direkten Nähe entdeckte. Kurz darauf flüchtete die elegante Antilope und verschwand im grünen Busch. So gut wie nichts ist bisher über diese Tierart bekannt, die in großen Teilen des Landes fast täglich bejagt wird und deren Zahlen in den vergangenen Jahren durch die Tollwut teilweise drastisch reduziert wurden. Ein Bericht und Fotos erscheinen in einer der kommenden Ausgaben.