
Infolge anhaltender Regenfälle steht der Pegel des Okavango (bei Rundu) nun bei über sieben Metern, Tendenz steigend. Tiefer gelegene Straßen der Stadt liegen deshalb teils unter Wasser. Auch den „Wassertaxis“ im traditionellen Einbaum (Mukoro) macht der hohe Pegel des Grenzflusses zu schaffen. Haben sie bei Niedrigwasser für eine Überfahrt nur jeweils fünf Minuten gebraucht, so benötigen sie jetzt von Rundu nach Calai auf der angolanischen Seite wegen der starken Strömung ca. 30 Minuten und für die Rückfahrt sogar die doppelte Zeit. Dieser „Fährmann“ bringt derzeit etwa 25 Personen pro Tag ans jeweils andere Ufer.