
Rund sieben Kubikmeter Beton sind am vergangenen Freitag in eine Grube mit einem 500 Kilogramm schweren Stahlgeflecht sowie mit den Außenmaßen 5,40 x 3,20 Meter vor der Alten Feste in Windhoek gepumpt worden. Somit waren das Fundament und die Bodenplatte für das Reiterdenkmal gegossen. „Der Beton benötigt nun eine Woche zum Aushärten“, erklärte Reimund Stoldt, Ingenieur bei Lund Consulting Engineering. Seinen Angaben zufolge beginnt bald die Wiedererrichtung des Sockels, der aus zwölf Lagen besteht, die einzeln und mit entsprechenden Pausen aufgeschichtet werden sollen. Mitte Dezember soll der Sockel fertig sein. Harald Koch vom Deutschen Kulturrat freut sich indes darüber, dass der Umzug des Reiterdenkmals bislang fast ausschließlich von Sponsoren getragen wurde. So hätten City Concrete den Beton und Steel Force den Stahl für Fundament und Bodenplatte zur Verfügung gestellt. Das Reiterdenkmal soll Ende Januar 2010 am neuen Standort enthüllt werden.