
An diesem Wochenende geht die Fußball-Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika zu Ende. Die Veranstaltung hat insgesamt einen ersten Imagewandel des Gastgeberlandes eingeleitet: Die erste Fußball-WM in Afrika wird von vielen Seiten als Erfolg gewertet. Es überwiegt die Freude, der Welt ein anderes Afrikabild als bisher zu vermitteln und die Afropessimisten zum Schweigen zu bringen. Gut organisiert, spannend und fröhlich, lauteten Einschätzungen vieler Beobachter. Der Stolz in Afrika ist gerade wegen der Zweifel im Vorfeld unüberhörbar. Neben der finanziellen WM-Rendite setzen die Gastgeber auch auf ein völlig neues „Wir-Gefühl“ für die noch immer tief gespaltene Nation. Nicht selten waren in den vergangen Wochen auch Namibier unter den WM-Zuschauern, wie hier beim Halbfinalspiel Deutschland gegen Spanien am Mittwochabend in Durban deutlich wird.