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Regen in Namibia

 

Vom  6.07.2010

Das große WM-Geschäft bleibt auch in Kapstadt aus

© Dirk Heinrich
Heute findet das letzte Spiel der diesjährigen Fußball-Weltmeisterschaft im Greenpoint-Stadion in Kapstadt statt. Taxifahrern am vergangenen Wochenende zufolge brachte die Veranstaltung am Samstag, als Deutschland gegen Argentinien spielte, erstmals richtig gutes Geschäft. Gamiem Louw (Bild) hat ein Unternehmen, das für Transfers zwischen Flughafen und Hotels fungiert oder Touristen zu Sehenswürdigkeiten bringt. Louw ist von der WM enttäuscht und meint, dass Erwartungen geschürt wurden, der Gewinner aber nur die FIFA sei. Der gebürtige Kapstädter sagte, dass weniger Besucher in den vergangenen Monaten in der Hafenstadt am Kap der Guten Hoffnung waren, als es normalerweise der Fall sei. Die negative Berichterstattung vor der WM über Südafrika sei schuld daran gewesen, dass weniger Besucher als erwartet gekommen seien, meinte der Kleinunternehmer, der stolz auf das neue Greenpoint-Stadion ist. Ob es in Zukunft ausreichend genutzt werde und dann die Zuschauerränge gefüllt sein werden, bleibe abzuwarten, so Louw. Langfristig erhofft sich der Mann vom Fuße des Tafelberges, dass die WM Südafrika ins Rampenlicht gerückt hat und mehr Touristen sich in das südlichste Land Afrikas trauen. Die gleiche Hoffnung hegen auch die Tourismusunternehmen im Nachbarland Namibia.

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