
Flüssigkeiten wie Haut- und Sonnencreme, Rasierschaum, Insektenschutzmittel und Haarsprays, die Passagieren auf dem Hosea-Kutako-Flughafen abgenommen worden waren, da sie diese laut internationalen Bestimmungen nicht im Handgepäck an Bord nehmen durften, wurden gestern Vormittag auf dem Flughafengelände vernichtet. Drei Plastiksäcke mit einem Gesamtgewicht von knapp über 50 Kilogramm wurden im Beisein der Flughafenfeuerwehr, Polizei und Angestellten der Namibia Airport Company sowie Medienvertretern mit Benzin übergossen und angesteckt. Kurz darauf explodierten zahlreiche die Spraydosen und schmolzen die Plastikbehälter, während sich Pressevertreter eiligst in Sicherheit brachten und Feuerwehrmänner aus der sicheren Kabine ihres Fahrzeuges den Brand beobachteten. Hauptinspektor Imarta Hatsenane zufolge wurden die Behälter mit den Flüssigkeiten Fluggästen zwischen dem 15. Februar und 23. März dieses Jahres abgenommen. Es sei nicht das erste Mal, dass Güter dieser Art vernichtet worden seien, so der Inspektor. Er wies darauf hin, dass Passagiere keine Behälter mit mehr als 100 ml Flüssigkeit im Handgepäck haben dürfen.