Schlüsselakteure aus aller Welt finden sich in der südafrikanischen Metropole ein
Windhoek/Kapstadt - Kapstadt steht dieser Tage im Rampenlicht der globalen Bergbauindustrie. Gestern startete in der südafrikanischen Tourismusmetropole die viertägige Indaba-Bergbaumesse. Eingeladen sind alle wichtigen Entscheidungsträger und Interessenvertreter der ganzen Welt. Die Veranstaltung endet am 9. Februar.
Afrika gerät immer mehr in den internationalen Bergbau-Fokus. Wie das australische Hochkommissariat gestern in Pretoria, Südafrika, mitteilte, belaufen australische Bergbauinvestitionen auf afrikanischem Boden sich derzeit auf weit mehr als 50 Milliarden Namibia-Dollar. 230 australische Unternehmen seien derzeit mit ca. 650 Projekten in 42 Ländern Afrikas vertreten. Diplomatische Beziehungen bestünden mit 54 afrikanischen Ländern.
Wie auf der offiziellen Internetseite der Bergbaumesse berichtet wird, seien Repräsentanten von mehr als 100 Ländern weltweit eingeladen. Man erwarte über 40 Regierungsdelegationen, Vertreter von mehr als 1000 Explorationsunternehmen und Dienstleister der Bergbauindustrie sowie zahlreiche Investoren, Analytiker, Bankiers und andere Schlüsselakteure. Insgesamt sollen 4000 Teilnehmer der Messe beiwohnen.
Veranstaltungsort ist das Internationale Konferenzzentrum (Cape Town International Convention Centre, CTICC) im Herzen Kapstadts. Unter anderem sollen auch die drohende Verstaatlichung des Bergbausektors und auch der sich ständig verändernde regulative Rahmen in Afrika bei der Indaba-Messe auf den Tisch kommen.