Windhoek/Harare – Simbabwes Regierungspartei ZANU (PF) und die oppositionellen MDC haben gestern in Südafrika offenbar Vorab-Gespräche zur Lösung der Krise im Land aufgenommen. Der Sprecher von Südafrikas Präsidenten Thabo Mbeki und Simbabwes Informationsminister Bright Matonga bestätigten den Auftakt, die MDC dementierte zunächst. Aus ihrem Umfeld hieß es jedoch, es seien Vorab-Gespräche aufgenommen worden. Zunächst wolle man dabei die Möglichkeiten für einen sofortigen Gewaltstopp ausloten und dann entscheiden, ob es tatsächlich politische Verhandlungen geben werde. Für die MDC soll Generalsekretär Tendai Biti nach Südafrika gereist sein, nachdem er erst am Vortag dank Gerichtsbeschluss seinen Reisepass vorübergehend zurückbekommen hatte. Biti ist wegen Hochverrats angeklagt.